Wenn ich mal so darüber nachdenke, was in den letzten Monaten passiert ist, dann bekomme ich eine richtige Wut.
Da sterben Kinder in den Pflegefamilien, es sterben Kinder bei den Leiblichen Eltern, Kinder verwahlosen und werden Misshandelt und Missbraucht.
Dann sind da Mitarbeiter vom Jugendamt, die ihre Hände in Unschuld waschen und sagen, dass es zuviel Arbeit gibt, zu wenig Personal und überhaupt.
Dann denke ich mal an meine Bekannte, die mir erzählt, das da ein Kind im Haus wohnt, das laufend geschlagen wird, ständig nicht in die Schule geht, weil es voller blauer Flecken ist, laufend hunger hat und total dünn ist, die Mutter ständig zugedröhnt und der Vater so betrunken, dass er eigentlich schon Ohnmächtig sein müßte. Seit 6 Monaten schlägt beim Jugendamt Alarm. Aber keiner kümmert sich darum.
Dann die Geschichte der Eltern in meinem Vorherigen Post:
Ein wenig Unordnung, mal mehr mal weniger Wäsche, die gefaltet werden muss, ein Vater, der Arbeiten geht und jeden Tag sein Geld hart verdient. Die Mutter, die alles für ihre Kinder tut, was sie brauchen, Kinder, die regelmässig in die Schule und in den Kindergarten gehen.
Die Mutter, die aufgrund von Schwangerschaft, und absetzten der Medis kurzfristig etwas ausser Gefecht gesetzt ist und vielleicht auch überfordert ist, weil das Jugendamt und die Familienhilfe (SPFH) sie von einem Termin zum nächsten regelrecht hetzt, so dass sie überhaupt keine Zeit mehr für den Haushalt hat.
So nun kann man raten, wer sein/seine Kind/Kinder seit 2 1/2 Jahren in der Obhut des Jugendamtes besuchen darf?
Die Mutter, die es nicht geschafft hat ihren Haushalt so zu organisieren, dass es aussieht wie in einem Katalog.
Das arme Mädchen, das geschlagen wird, liegt immer noch jeden Abend weinend in seinem Bett und will endlich ohne Hunger und Schmerzen schlafen.
Es gibt Paragraphen, die Regeln, was das Jugendamt, die Pflegefamilie, die Eltern usw. zu tun haben.
Leider hält sich nicht jeder an diese Paragraphen. Da spreche ich nicht nur das Amt an, genauso aber die Eltern, die ihre Pflichten auch nicht immer erfüllen.
Das Jugendamt hat sofort einzugreifen, wenn das Wohl eines Kindes Gefährdet ist. Das ist ja in dem Fall des Kleinen Mädchens gegeben, das immer hunger hat und immer schmerzen, weil der Vater und die Mutter ihre Wut an ihr auslassen.
Aber war das eingreifen auch bei der Mutter gegeben, die Chaos in der Wohnung hatte, welches mit ein paar Stunden aufräumen erledigt gewesen wäre? Die Kinder waren Chaos gewohnt und waren alle drei gesund, hatten genug zu essen und waren sauber.
Der Bürgermeister von Berlin-Neukölln hat in einem Interview bei Günter Jauch am 26.02.12 (Hilfeschreie, die niemand hört – wer versagt beim Kinderschutz? leider kann ich den Link für die Sendung bei der ARD nicht finden) gesagt (nicht Wortwörtlich): Man solle ihm einen Richter zeigen, der Verfügt, das Kinder aus einer Chaos Wohnung herausgenommen werden, wo es vielleicht auch nach Pipi riecht, wenn genug zu essen im Kühlschrank ist und die Kinder regelmässig in die Schule gehen.
Tut mir leid Herr Bürgermeister, ich zeige ihnen einen, der es sogar ohne driftige Beweise getan hat, weil der Mitarbeiter des Jugendamtes nur gesehen hat, das vor dem Haus ein paar alte Möbelteile standen, die für den Sperrmüll vorgesehen waren und das ein Kleines 4 jähriges Mädchen nackt war, weil es Duschen sollte.
Das Jugendamt bezog sich auf Paragraph 8a(http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbviii/8a.html) , der es dem Mitarbeiter des Jugendamtes gestattet, sofort einzugreifen, wenn er eine Gefahr für das Kind sieht, weil sonst der Mitarbeiter haftet, wenn dem Kind etwas passiert.
Leider passiert dies zu oft unbegründet und zu wenig in begründeten Fällen.
Das Gericht, dessen Namen ich nicht nenne, ebenso wie das Jugendamt, ist ein Kleines Provinzgericht, wo man, zumindest gehen viele Betroffene davon aus, nach der Verhandlung noch einen Kaffe zusammen trinkt, wo man auf Du und Du mit dem Richter und den Jugendamtsmitarbeitern ist.
Da ist es doch nur anzunehmen, dass der Richter, der dann eh ein paar Tage später in eine anderes Gericht versetzt wird, so entscheidet, wie es das Amt gerne hätte.
Aber wann redet man von einer Kindeswohlgefährdung?
- Dann wenn der Mitarbeiter der festen überzeugung ist, das es 10 Stufen sind, bis man auf der stark befahrenen Hauptstrasse steht, die in wirklichkeit eine Sackgasse ist (was mit Bildern bei Gericht bezeugt wurde)?
- Das es gefährdung für eine 4 jährige ist, wenn sie mit einem Pulli bei 18 Grad Aussentemperatur nach draussen geht oder noch schlimmer nackt durch die Wohnung läuft, weil die Dusche läuft und die Tür zum Bad direkt an der Haustür liegt?
- Das es absolut unangemessen ist, wenn in einem Kinderzimmer Spielzeug in allen Ecken verteilt ist.
- Das es unzumutbar ist, wenn die dreckige Wäsche im Bad gesammelt wird, die Pfansflaschen in der Küche neben dem Schrank in einer Ikea-Tasche und das Papier und Kartons im Flur in einer Ecke?
- Das es nicht tragbar ist, wenn die Mutter mit den Kindern jeden Tag auf den Spielplatz geht, obwohl die Hausaufgaben noch nicht fertig sind, das Kind aber eine Pause braucht und dan mit den fertigen in die Schule geht.
- Ist es ok, bei der Pflegefamilie zu sagen: Oh wie toll das der Junge jedes Wochenende schön den Weg fegt, während bei den Eltern gesagt wird, das die Eltern zu faul sind und ihre Kinder arbeiten lassen, weil sie keine Lust dazu haben. Ebenso mit Hilfe beim aufräumen, Spülmaschine ausräumen, Staubsaugen und Kinderzimmer aufräumen. Bei der Pflegefamilei heisst die: Anleitung zur Selbstständigkeit, bei den Eltern Kinderarbeit, weil die Eltern nicht daztu in der Lage sind.
- Ist es eine Gefährdung für das Kind, wenn die Mutter an leichten Depressionen leidet, dafür Medikamente bekommt, zum Psychologen geht und dafür sorfgt, das die Kinder in die Schule gehen, Essen auf dem Tisch haben und saubere Sachen?
Ich denke, mann kann das ganze Internet mit solchen Fragen und Dingen vollschreiben, es würde sich nichts ändern.
Jeder hat eine auffassung von Kindeswohl, Kindeswohlgefährdung, aufräumen, Sauberkeit und Lebenseinstellung.
Bei der einen Familie ist es wichtig, das man viel miteinander verbringt, der Vater geht Arbeiten, die Mutter ist zu Hause, der anderen Familie ist es wichtig, das beide Elternteile Arbeiten und das Kind solange wie möglich in der Schule, dem Hort oder der Kita untergeracht ist (das ist für mich der Graus, denn ich möchte Kinder haben,m um Zeit mit ihnen zu verbringen und nicht um sie den ganzen Tag von a nach b zu schicken).
Aber die Gefährdung, die das arme Mädchen mit ihren Drogen- und Alkoholkranken Eltern erlebt, ist in meinen Augen eine Gefährdung, die sofort und ohne Wenn und Aber beseitigt werden muss, damit das arme Kind endlich wieder Lachen kann.
Aber, wenn ich daran denke, dass Junkies und Alkoholabhängige ihre Kinder nach erfolgtem Entzug, meist also nach 3-6 Monaten wieder bekommen, frage ich mich, warum die Familie mit dem Chaos ihre Kinder noch nicht wieder hat.
Seit fast 8 Monaten warten sie auf einen Termin bei Gericht, um ihre Kinder wiederzubekommen, und erfahren dann, das in diesem Gericht seit Monaten nicht wirklich ein Richter zuständig ist. Und wenn ein Richter zuständig wäre, würde es 6-8 Wochen dauern, bis es einen Termin gibt, dann noch 6 Monate bis ein psychologisches Gutachten erstellt wird, wenn der Richter es anordnet, und dann noch mal bis zu 6 Wochen, wenn das Gutachten fertig ist und eine Entscheidung gefällt wird.
Ruft aber das Jugendamt an, dauert es keine 30 min. und der Beschluss ist ans Amt gefaxt und die Polizei informiert und weiter 2 Stunden später evtl. eine ganze Familie zerstört oder evtl., wenn es denn dann mal ein akuter Fall ist, ein Leben gerettet, was gerne öfter passieren kann.
Aber die Heime sind voll und müssen erweitert werden, während teilweise, zumindest bei uns in der Gegend, die Familienhilfsvereine kaum noch Arbeit haben und viele die Stellen wechseln.
Dabei kann man viel mit der richtigen Familienhilfe erreichen oder mit reden und zuhören.
Manchen fehlt einfach nur ein wenig Struktur und Anleitung. Aber rausnehmen ist einfacher.
Dabei kostet eine Familienhilfe mit 25 im Monat 1200-1500€ pro Familie, während eine Unterbriungung im Heim oder der Pflegefamilie 4000€ kostet und das Pro Kind.
Ausserdem halten sich die Gerüchte, das ein Mitarbeiter vom Jugend eine Prämie von 3000-4000€ pro Kind bekommt, wenn er es schafft, erfolgreich Kinder Unterzubringen.
Hier noch ein paar Links, die sehr interressant sind:
http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbviii/8a.html
http://www.moses-online.de/artikel/pflegekind-herkunftsfamilie
http://www.karin-jaeckel.de/aktuelles/aktuelles24.html
http://www.karin-jaeckel.de/aktuelles/Prof_Dr_Wolfgang_Klenner_JuA_Interv_Karin.pdf
Freitag, 30. März 2012
Mittwoch, 28. März 2012
Mal eine Geschichte von einer Familie und dem Jugendamt....BITTE LESEN
Also, gehen wir einfach mal davon aus, das da eine Familie ist. Sie besteht aus Mama, Papa und 3 Kindern.
Mama hat ein wenig starke Proleme sich zu organisieren und hat schafft es selten, den Haushalt so auf fordermann zu bringen, dass es für alle, also sprich das Jugendamt, in Ordnung ist, damit es so aussieht, wie bei Ikea oder im Otto Katalog.
Die Kinder gehen Artig jeden Tag in die Schule und in den Kindergarten, der Spielplatz wird regelmässig besucht. einmal die Woche ist für alle Ergotherapie angesagt.
Die Älteste Tochter, damals 11 Jahre alt, wird auf ADS Mischtypus getestet mit Legasthenie, was erklärt, warum sie in der Schule stark mit Konzentrationsschwierigkeiten und mit Deutsch allgemein aber gerade beim schreiben Probleme hat, sowie Anpassungsschwierigkeiten und oppositionelles Verhalten.
Der Junge, damals 8 Jahre, hat ebenfalls Probleme in der Schule. Aufmerksamkeitsschwierigkeiten, oppositionelles Verhalten, Anpassungsstörungen, stört den Unterricht, ist der Klassenclown, petzt sehr gerne seine Mitschüler, ist mehr oder weniger Hyperaktiv und rastet schnell und gerne aus.
Mama hat ihn bereits bei der Ergo angemeldet und Termine für die ADS Testungen laufen.
Das dritte Kind, ein Mädchen, damals 4 Jahre, zieht sich im Kindergarten gerne zurück, lässt sich immer wieder gerne helfen, obwohl sie etwas schon kann. Hat kaum Freunde. Zuhause eher das Hyperaktive Eichhörnchen oder auch Duracellhase. Kaum eine Minute still, immer in Bewegung. Das Kind im Kindergarten kennt die Mama nicht und das Kind was von zuhause beschrieben wird ist im Kindergarten unbekannt. Als das Mädchen 4 wird, geht es dann auch zur Ergotherapie. Die Therapeutung stellt defizite fest, die sich mit denen des Kindergarten decken und schlägt vor, das Mädchen in den Lernförderkindergarten zu schicken, damit sie eine guten Start in die Schule hat.
Mama meldet die Kleine ebenfalls zum Test an, da das für den Förderkindergarten gebraucht wird, denn ein Kind ohne Förderbedarf braucht auch keinen Förderkindergarten.
Im weiteren Verlauf finden binnen von 2 Wochen Gespräche mit Schule, Kindergarten, Förderkindergarten, Ergo und dem Hort für die beiden Älteren statt, was denn das beste für die Kinder ist und was nicht.
ZU diesem Zeitpunkt weiß Mama schon, das sie schwanger ist und hadert mit sich, ob sie abtreiben soll, oder nicht. Da nicht viel Zeit bleibt, entscheidet sie sich, das Kind zu behalten. Leider muss sie wegen der Schwangerschaft ihre Antidrepressiva absetzen, was sich fatal auf sie auswirkt.
Sie wird aggressiv und und schafft kaum noch, den Haushalt, den sie sowieso schon kaum schafft, in den Griff zu bekommen. Aufgrund der ganzen Termnine, die die Familie hat, wird nicht aufgräumt, da dafür keine Zeit bleibt.
Dann bekommt die Familie auf einmal Post vom Gericht. Das Jugendamt hat das Sorgerecht zumindest aber das Aufenthaltbestimmungsrecht für die Kinder beantragt, weil die Mutter und der Vater die Kinder, also die beiden Großen, nicht in die Wochengruppe geben wollen.
Die Mutter sagt den Termin bei der Familienhilfe ab, die trotz der Absage am nächsten Tag vor der Tür steht. Die Mutter war gerade auf dem unter die Dusche, um dann zu dem Anwalt zu fahren, also liess sie die Frau nicht rein. Das war an einem Freitag.
Montags, die beiden Mädchen waren gerade dabei sich für die Dusche fertig zu machen, weil ein weiterer Termin beim Anwalt anstand, klingelte es und zwei Wildfremde Männer stehen vor der Tür und wollen rein. Die Mutter verweigert den Zutritt zu der Wohnung, da sie die Männer nicht kennt und diese ihr Angst machen und weil ihre Mädchen nicht angezogen sind.
Diese Männer sagten, sie seien vom Jugendamt und wenn sie sie nicht reinlassen würde, würden sie mit der Polizei und einem Beschluss wiederkommen, das die Kinder rausgenommen werden.
Die Mutter blieb dabei, das sie die Tür nicht aufmache und sagte, das sie bitte um 16 Uhr wiederkommen sollten, da sie dann wieder da sei.
Leider kamen die Männer nicht wieder (oder Gott sei danke??)
Dienstag Morgen, der 20.10.2009 klingelt es morgens um halb 9 an der Tür: Polizei und die 2 Männer vom Jugendamt mit Beschluss, die Kinder rauszunehmen. Polizei sei mitzubringen, da starke Gegenwehr von der Mutter zu erwarten sei.
Begründung für die Rausnahme:
Vor dem Haus steht Sperrmüll und es sieht verwahrlost aus (Für den Sperrmüll wurde 2 Wochen vorher eine Karte bei der Kreisverwaltung abgegeben, das dieser abgeholt wird, Zeuge war die SPFH), die Kleine Tochter lief ohne Anziehsachen durch die Wohnung und später ohne Jacke nur mit Pulli bekleidet (die Kleine sollte am Tag vorher Duschen gehen und war aus diesem Grund nicht angezogen und als sie später rausging waren es 18Grad draussen) Ausserdem habe sie einen Ausschlag im Gesicht (von dem ein Tag später nichts mehr zu sehen war, weil es Marmelade war...)
Die Kinder wurden dann unter Polizeischutz und im Schlafanzug unter schreien und mehr oder weniger Gewaltanwendung in ein Auto verfrachtet und weggefahren. Währenddessen wurde eine nicht genehmigte Hausbesichtigung und Durchsuchung von einem der Jugendamtsmitarbeiter gemacht, der dann Fotos machte.
Leider zeigten diese natürlich, dass Mama nicht aufgräumt hatte und das ganze große Chaos, welches sich angesammelt hatte (der Psychologe bestätigte später, das dies ein normaler ZUstand für einen ADSLer sei und er es nicht als schlimm oder Gefährdent ansähe, da die Kinder diesen Zustand ja gewohnt seien).
Bei Gericht wird später ausgeführt, das man so etwas noch nie im Leben gesehen, das die Kinder runtergekommen und verwahrlost waren, noch nicht einmal angezogen waren und und im Müll Frühstücken musste, was nicht so ganz der Wahrheit entspricht, da die Küche und das Wohnzimmer aufgeräumt waren.
Selbst die Polizisten, die dabei waren, waren etwas verwirrt, warum die Kinder rausgenommen werden sollten und gaben der Mutter den Rat, sofort einen Anwalt einzuschalten.
Nun ist diese Sache 2 Jahre her, den Eltern wurde aufgrund von §1666 das komplette Sorgerecht für die 3 Kinder entzogen, das sie nicht gewillt oder in der Lage sind, sich um ihre zu kümmern.
Das aber einen Tag später das komplette Haus bereits wieder aufgeräumt war, interessierte keinen. Schon gar nicht den Richter, denn dieser hatte die Familie als einen seiner letzten Fälle bei diesem gericht gehabt und wechselte ein paar Tage nach der Verhandlung das Gericht und wurde nicht wieder gesehen.
Den Eltern wurde erlaubt ihre Kinder einmal die Woche unter aufsicht für 1 Stunde zu sehen.
Im Februar 2010 wechstelte dann die Älteste Tochter von dem einen Heim in ein Heim etwa 80km von zu Hause weg. Durfte ihre Eltern aber jeden Tag anrufen und Besuche zu Hause fanden dann alle 2 Wochen über das Wochenende statt.
Die beiden kleineren wechselten in eine Pflegefamilie, Luftlinie etwa 6 km weit weg. Sehen durften die Eltern die Kinder ganze 10 Wochen nicht, bis die Pflegemutter meinte, das es nun Zeit würde.
Die Eltern durften die Kinder alle 2 Wochen für 4 Stunden sehen, aber nur bei der Pflegefamilie.
Mittlerweile war dann auch der Jüngste Spross geboren und 2 Wochen nach der Geburt wurden den Eltern gesagt, das auch diese Kind, ein Junge, rausgenommen werden soll, da für den Kleinen keine Perspektive gesehen wird und die Mutter sich nicht ausreichend um das Kind kümmern könne, da sie ja depressiv sei und an ADHS im Erwachsenenalter leide.
Die Mutter ging zu dem Zeitpunkt bereits seit über 6 Monate zu einem Psychologen, wo sie lernte, mit ihrem ADS zu leben und wie sie ihren Haushalt oragnisieren kann. Zudem besuchte sie alle 3 Monate eine Klinik, in der besprochen wurde, was sie gerlent hat, wie sie klar kommt und was für Medikamente nach der Schwangerschaft in Frage kommen.
Als das Kind auf der welt war, bekam die Mutter wieder ihre Antidrepressiva sowie Methylphenidat (auch Ritalin oder Medikinet). Sie verzichtete sogar auf das stillen, obwohl sie gerne gestillt hätte, damit sie schnell auf die Medis eingestellt wird und die anderen Kinder schnell wieder Heim können.
Ihr "Zustand besserte sich merklich. Alles ging viel besser, und viel leichter von der Hand.
Als der Gerichtstermin anstand, sagte der Verfahrenspfleger der Kinder, das eine rausnahme des Kleinsten zu weit gehen würde, da die Mutter sich sehr bemüht und alles tut, das die Kinder wieder nach Hause kommen können. Auch ahbe sie alle Verbesserungsvorschläge angenommen und umgesetzt.
Nach einem Psychologischen Gutachten wurde dann die Älteste Tochter wieder nach Hause gelassen. Fast 1 Jahr nach der herausnahme.
Die Mutter solle sich mit 2 Kinder bewähren, die angesprochene Reha absolvieren, Ihre Therapie weitermachen und eine Familienhilfe solle installiert werden (diese dauerte dann noch fast 3 Monate, da keine Stelle gefunden wurde, die mit dem Jugendamt zusammenarbeiten wollte). Ausserdem sollten mit Besuchen von den beiden mittleren zu Hause begonnen werden sowie Übernachtungen auch längerfristig zu Hause.
Nun sind seit diesem Tag Anfang Oktober 2010 bereits wieder 1 1/2 Jahre vergangen. Seit dem hat sich fast nichts geändert, was die Besuche betrifft. Alle 2 Wochen für einen Tag und seit kurzem eine Übernachtung. Aber keine längeren Übernachtungen in den Ferien oder so, obwohl dieses bereits im Okt. 2010 Richterlich angeordnet wurde.
Heute wurde der Mutter vom Jugendamt mitgeteilt, das sie die Empfehlung geben wird, die Kinder nicht nach Hause zu lassen, da sie der Ansicht ist, dass die Mutter mit den beiden Kindern, die zu Hause sind, voll ausgelastet ist und der Haushalt nicht Kontinuirlich gut geführt wird.
Was heisst das: kontinuirlich gut? Bekam die Mutter keine Antwort drauf.
Ausserdem wären da ja auch immer noch die Depressionen und das andere weswegen die Mutter immer noch überfordert wäre.
Ausserdem würde der jüngste zu viel Aufmerksamkeit von der Mutter fordern, so dass sie für die anderen Kinder keine Zeit mehr hätte un die anderen Kinder würden viel Aufmerksamkeit brauchen, so dass sie für den Kleinen keine Zeit mehr haben werde. Was für eine Logik.
Nun überlegt die Mutter, das Jugendamt zu verklagen wegen Grausamkeit und wegen nichteinhalten der Gesetze.
Das Jugendamt ist dazu verpflichtet, den Kontakt von Kindern und Eltern zu fördern sowie daraufhinzuwirken, das die Kinder in die Familie schnellstmöglich zurückgeführt werden können.
Der Kontakt wird nicht gefördert, es gibt keine Anrufe, keine Briefe nichts.
Der Junge hat immer noch schwierigkeiten in der Schule. An den am Anfang beschrieben Dingen hat sich nichts geändert (liegt also nicht an der Mutter, dem PC oder dem Fernsehen, was der Mutter immer wieder vorgehalten wurde). Der Junge leidet an massiven Depressionen, ist laufend wütend und agressiv.
Das Mädchen ist auf einer Förderschule und hat Förderbedarf (was vor 2 Jahren ebenfalls an der Mutter lag, da sie die Kinder nicht adäquat gefördert hat...). Ist unkonzentriert, kann nicht stillsitzen, erzählt ständig lügen und erfindet Geschichten von Mama und Papa.
Das wurde der Mutter jetzt angelastet, das sie es doch unterlassen soll auf ihre Tochter einzuwirken und ihr zu erzählen, das sie wieder nach Hause kommt, da das nicht passieren wird, da das ganze verhalten auf die momentane Lebensituation zurückzuführen ist. Die Mutter solle die Kinder dort lassen wo sie sind und es als gut heißen, dass es so ist.
Die Mutter sieht die Kinder alle 2 Wochen und hat sonst keinen Kontakt zu den Kindern. Also wie soll sie da auf ihre Kinder einwirken?
Der Pflegefamilie und dem Jugendamt währe es lieber, wenn man die Besuche eh eigentlich einstellen würde, weil das Kindewohl der der Kinder gefährdet ist, weil es ihnen immer schlecht geht, wenn sie wieder nach Hause zu den Pflegeeltern kommen. Ausserdem ist der Kontakt eh schon mehr als genug, weil die Regel eigentlich nur einmal im Monat ist.
Nun ist die Mutter total enttäuscht. Sie hält sich an alles, macht alles was von ihr verlangt wird, besteht weiterhin auf die SPFH, obwohl es sehr schwer war einen Arbeitauftrag zu finden, da es momentan keinen gibt, denn alles was besprochen wird, kann die Mutter auch in ihrem Erziehungsprogramm besprechen und bearbeiten. Aber da die SPFH vom Gericht angeordnet wurde, bestand die Mutter darauf.
Nun hofft sie, dass endlich mal ein Termin vom Gericht kommt. Der erste Antrag wurde im Augurt 2011 gestellt und der 2. Antrag im Nov. 2011. Bis heute gab es keinen Termin, weil, wie sie vom Amt erfahren hat, momentan wohl kein Familienrichter am Gericht vorhanden ist.
Das ist der Hammer.
Nun mal kurz zur beschreibung, was gemeint ist, wenn es heisst, das nicht aufgeräumt ist: Wer kennt Frauentausch, Supernanny usw. Das ist sehr unordentlich und unaufgeräumt, was dort gezeigt wird. Ottokatalog oder Ikea ist es auch nicht.
Es handelt sich um die Spülmaschine, die vielleicht erst Morgen ausgeräumt und neu bestückt wird, die Wäsche die auch erst Morgen oder übermorgen gefaltet wird, der Müll, der bis Abends stehen bleibt und bei dem letzten Gang mit dem Hund mitgenommen wird, oder das saugen, das erst Abends gemacht wird.
Spielsachen, die am Tag von dem fast 2 Jährigen verteilt werden... Halt Leben im Haus.
Aber rechtfertigt das, das Kinder nicht nach Hause dürfen? Bei der Pflegefamilie ist es nicht anders. Da steht auch die Wäsche rum, der Papiermüll steht auch im Zimmer rum, die Küche ist so vollgepackt, das es auch unordentlich ist und wenn die Pflegemutter nicht ihre Tochter und die 20 Freunde hätte, die ihr laufend unter die Arme greifen, dann wäre sie auch heillos überfordert. Zudem kommt sie zu jedem Termin min. 30min. zu spät. Ist nie zu Hause und die Kinder werden laufend von anderen Personen betreut. Ausserdem stehen auf dem Grundstück gefährliche Maschinen frei zugänglich rum. Ein Riesen Baumstück mit über einem Meter langen Stahlstangen drin und 1 meter daneben das Fahrrad des Mädchens. Offenliegende Kabel und Gasflaschen und ungesicherte Holsstapel.
Trotz Gesetzlicher Vorgabe ist keines der Kinder beim Hilfeplangespräch dabei ( das Kind hat das recht, seine Meinung und wünsche in allen Angelegenheiten was es selbst betrifft vorzubringen) und seit 2 Jahren ist keiner vom Jugendamt in der Pflegefamilie gewesen, obwohl ein Besuch jeden Monat pflicht ist.
Aber es sieht wohl aus, das die Kinder dann eher die Pflegefamilie wechseln, als zu den Eltern zurückzukommen.
Ausserdem bekommen Junkies und Alkoholiker ihre Kinder nach dem entzug bereits nach 6 Monaten zurück, obwohl sich der Haushalt oder das Umfeld nicht gebessert hat. Hier sind es 2 1/2 Jahre. Und das nur, weil die Familie anders ist und nicht den standard erfüllt, wie es das Amt gerne hätte.
Die Mutter hofft weiter.
Mama hat ein wenig starke Proleme sich zu organisieren und hat schafft es selten, den Haushalt so auf fordermann zu bringen, dass es für alle, also sprich das Jugendamt, in Ordnung ist, damit es so aussieht, wie bei Ikea oder im Otto Katalog.
Die Kinder gehen Artig jeden Tag in die Schule und in den Kindergarten, der Spielplatz wird regelmässig besucht. einmal die Woche ist für alle Ergotherapie angesagt.
Die Älteste Tochter, damals 11 Jahre alt, wird auf ADS Mischtypus getestet mit Legasthenie, was erklärt, warum sie in der Schule stark mit Konzentrationsschwierigkeiten und mit Deutsch allgemein aber gerade beim schreiben Probleme hat, sowie Anpassungsschwierigkeiten und oppositionelles Verhalten.
Der Junge, damals 8 Jahre, hat ebenfalls Probleme in der Schule. Aufmerksamkeitsschwierigkeiten, oppositionelles Verhalten, Anpassungsstörungen, stört den Unterricht, ist der Klassenclown, petzt sehr gerne seine Mitschüler, ist mehr oder weniger Hyperaktiv und rastet schnell und gerne aus.
Mama hat ihn bereits bei der Ergo angemeldet und Termine für die ADS Testungen laufen.
Das dritte Kind, ein Mädchen, damals 4 Jahre, zieht sich im Kindergarten gerne zurück, lässt sich immer wieder gerne helfen, obwohl sie etwas schon kann. Hat kaum Freunde. Zuhause eher das Hyperaktive Eichhörnchen oder auch Duracellhase. Kaum eine Minute still, immer in Bewegung. Das Kind im Kindergarten kennt die Mama nicht und das Kind was von zuhause beschrieben wird ist im Kindergarten unbekannt. Als das Mädchen 4 wird, geht es dann auch zur Ergotherapie. Die Therapeutung stellt defizite fest, die sich mit denen des Kindergarten decken und schlägt vor, das Mädchen in den Lernförderkindergarten zu schicken, damit sie eine guten Start in die Schule hat.
Mama meldet die Kleine ebenfalls zum Test an, da das für den Förderkindergarten gebraucht wird, denn ein Kind ohne Förderbedarf braucht auch keinen Förderkindergarten.
Im weiteren Verlauf finden binnen von 2 Wochen Gespräche mit Schule, Kindergarten, Förderkindergarten, Ergo und dem Hort für die beiden Älteren statt, was denn das beste für die Kinder ist und was nicht.
ZU diesem Zeitpunkt weiß Mama schon, das sie schwanger ist und hadert mit sich, ob sie abtreiben soll, oder nicht. Da nicht viel Zeit bleibt, entscheidet sie sich, das Kind zu behalten. Leider muss sie wegen der Schwangerschaft ihre Antidrepressiva absetzen, was sich fatal auf sie auswirkt.
Sie wird aggressiv und und schafft kaum noch, den Haushalt, den sie sowieso schon kaum schafft, in den Griff zu bekommen. Aufgrund der ganzen Termnine, die die Familie hat, wird nicht aufgräumt, da dafür keine Zeit bleibt.
Dann bekommt die Familie auf einmal Post vom Gericht. Das Jugendamt hat das Sorgerecht zumindest aber das Aufenthaltbestimmungsrecht für die Kinder beantragt, weil die Mutter und der Vater die Kinder, also die beiden Großen, nicht in die Wochengruppe geben wollen.
Die Mutter sagt den Termin bei der Familienhilfe ab, die trotz der Absage am nächsten Tag vor der Tür steht. Die Mutter war gerade auf dem unter die Dusche, um dann zu dem Anwalt zu fahren, also liess sie die Frau nicht rein. Das war an einem Freitag.
Montags, die beiden Mädchen waren gerade dabei sich für die Dusche fertig zu machen, weil ein weiterer Termin beim Anwalt anstand, klingelte es und zwei Wildfremde Männer stehen vor der Tür und wollen rein. Die Mutter verweigert den Zutritt zu der Wohnung, da sie die Männer nicht kennt und diese ihr Angst machen und weil ihre Mädchen nicht angezogen sind.
Diese Männer sagten, sie seien vom Jugendamt und wenn sie sie nicht reinlassen würde, würden sie mit der Polizei und einem Beschluss wiederkommen, das die Kinder rausgenommen werden.
Die Mutter blieb dabei, das sie die Tür nicht aufmache und sagte, das sie bitte um 16 Uhr wiederkommen sollten, da sie dann wieder da sei.
Leider kamen die Männer nicht wieder (oder Gott sei danke??)
Dienstag Morgen, der 20.10.2009 klingelt es morgens um halb 9 an der Tür: Polizei und die 2 Männer vom Jugendamt mit Beschluss, die Kinder rauszunehmen. Polizei sei mitzubringen, da starke Gegenwehr von der Mutter zu erwarten sei.
Begründung für die Rausnahme:
Vor dem Haus steht Sperrmüll und es sieht verwahrlost aus (Für den Sperrmüll wurde 2 Wochen vorher eine Karte bei der Kreisverwaltung abgegeben, das dieser abgeholt wird, Zeuge war die SPFH), die Kleine Tochter lief ohne Anziehsachen durch die Wohnung und später ohne Jacke nur mit Pulli bekleidet (die Kleine sollte am Tag vorher Duschen gehen und war aus diesem Grund nicht angezogen und als sie später rausging waren es 18Grad draussen) Ausserdem habe sie einen Ausschlag im Gesicht (von dem ein Tag später nichts mehr zu sehen war, weil es Marmelade war...)
Die Kinder wurden dann unter Polizeischutz und im Schlafanzug unter schreien und mehr oder weniger Gewaltanwendung in ein Auto verfrachtet und weggefahren. Währenddessen wurde eine nicht genehmigte Hausbesichtigung und Durchsuchung von einem der Jugendamtsmitarbeiter gemacht, der dann Fotos machte.
Leider zeigten diese natürlich, dass Mama nicht aufgräumt hatte und das ganze große Chaos, welches sich angesammelt hatte (der Psychologe bestätigte später, das dies ein normaler ZUstand für einen ADSLer sei und er es nicht als schlimm oder Gefährdent ansähe, da die Kinder diesen Zustand ja gewohnt seien).
Bei Gericht wird später ausgeführt, das man so etwas noch nie im Leben gesehen, das die Kinder runtergekommen und verwahrlost waren, noch nicht einmal angezogen waren und und im Müll Frühstücken musste, was nicht so ganz der Wahrheit entspricht, da die Küche und das Wohnzimmer aufgeräumt waren.
Selbst die Polizisten, die dabei waren, waren etwas verwirrt, warum die Kinder rausgenommen werden sollten und gaben der Mutter den Rat, sofort einen Anwalt einzuschalten.
Nun ist diese Sache 2 Jahre her, den Eltern wurde aufgrund von §1666 das komplette Sorgerecht für die 3 Kinder entzogen, das sie nicht gewillt oder in der Lage sind, sich um ihre zu kümmern.
Das aber einen Tag später das komplette Haus bereits wieder aufgeräumt war, interessierte keinen. Schon gar nicht den Richter, denn dieser hatte die Familie als einen seiner letzten Fälle bei diesem gericht gehabt und wechselte ein paar Tage nach der Verhandlung das Gericht und wurde nicht wieder gesehen.
Den Eltern wurde erlaubt ihre Kinder einmal die Woche unter aufsicht für 1 Stunde zu sehen.
Im Februar 2010 wechstelte dann die Älteste Tochter von dem einen Heim in ein Heim etwa 80km von zu Hause weg. Durfte ihre Eltern aber jeden Tag anrufen und Besuche zu Hause fanden dann alle 2 Wochen über das Wochenende statt.
Die beiden kleineren wechselten in eine Pflegefamilie, Luftlinie etwa 6 km weit weg. Sehen durften die Eltern die Kinder ganze 10 Wochen nicht, bis die Pflegemutter meinte, das es nun Zeit würde.
Die Eltern durften die Kinder alle 2 Wochen für 4 Stunden sehen, aber nur bei der Pflegefamilie.
Mittlerweile war dann auch der Jüngste Spross geboren und 2 Wochen nach der Geburt wurden den Eltern gesagt, das auch diese Kind, ein Junge, rausgenommen werden soll, da für den Kleinen keine Perspektive gesehen wird und die Mutter sich nicht ausreichend um das Kind kümmern könne, da sie ja depressiv sei und an ADHS im Erwachsenenalter leide.
Die Mutter ging zu dem Zeitpunkt bereits seit über 6 Monate zu einem Psychologen, wo sie lernte, mit ihrem ADS zu leben und wie sie ihren Haushalt oragnisieren kann. Zudem besuchte sie alle 3 Monate eine Klinik, in der besprochen wurde, was sie gerlent hat, wie sie klar kommt und was für Medikamente nach der Schwangerschaft in Frage kommen.
Als das Kind auf der welt war, bekam die Mutter wieder ihre Antidrepressiva sowie Methylphenidat (auch Ritalin oder Medikinet). Sie verzichtete sogar auf das stillen, obwohl sie gerne gestillt hätte, damit sie schnell auf die Medis eingestellt wird und die anderen Kinder schnell wieder Heim können.
Ihr "Zustand besserte sich merklich. Alles ging viel besser, und viel leichter von der Hand.
Als der Gerichtstermin anstand, sagte der Verfahrenspfleger der Kinder, das eine rausnahme des Kleinsten zu weit gehen würde, da die Mutter sich sehr bemüht und alles tut, das die Kinder wieder nach Hause kommen können. Auch ahbe sie alle Verbesserungsvorschläge angenommen und umgesetzt.
Nach einem Psychologischen Gutachten wurde dann die Älteste Tochter wieder nach Hause gelassen. Fast 1 Jahr nach der herausnahme.
Die Mutter solle sich mit 2 Kinder bewähren, die angesprochene Reha absolvieren, Ihre Therapie weitermachen und eine Familienhilfe solle installiert werden (diese dauerte dann noch fast 3 Monate, da keine Stelle gefunden wurde, die mit dem Jugendamt zusammenarbeiten wollte). Ausserdem sollten mit Besuchen von den beiden mittleren zu Hause begonnen werden sowie Übernachtungen auch längerfristig zu Hause.
Nun sind seit diesem Tag Anfang Oktober 2010 bereits wieder 1 1/2 Jahre vergangen. Seit dem hat sich fast nichts geändert, was die Besuche betrifft. Alle 2 Wochen für einen Tag und seit kurzem eine Übernachtung. Aber keine längeren Übernachtungen in den Ferien oder so, obwohl dieses bereits im Okt. 2010 Richterlich angeordnet wurde.
Heute wurde der Mutter vom Jugendamt mitgeteilt, das sie die Empfehlung geben wird, die Kinder nicht nach Hause zu lassen, da sie der Ansicht ist, dass die Mutter mit den beiden Kindern, die zu Hause sind, voll ausgelastet ist und der Haushalt nicht Kontinuirlich gut geführt wird.
Was heisst das: kontinuirlich gut? Bekam die Mutter keine Antwort drauf.
Ausserdem wären da ja auch immer noch die Depressionen und das andere weswegen die Mutter immer noch überfordert wäre.
Ausserdem würde der jüngste zu viel Aufmerksamkeit von der Mutter fordern, so dass sie für die anderen Kinder keine Zeit mehr hätte un die anderen Kinder würden viel Aufmerksamkeit brauchen, so dass sie für den Kleinen keine Zeit mehr haben werde. Was für eine Logik.
Nun überlegt die Mutter, das Jugendamt zu verklagen wegen Grausamkeit und wegen nichteinhalten der Gesetze.
Das Jugendamt ist dazu verpflichtet, den Kontakt von Kindern und Eltern zu fördern sowie daraufhinzuwirken, das die Kinder in die Familie schnellstmöglich zurückgeführt werden können.
Der Kontakt wird nicht gefördert, es gibt keine Anrufe, keine Briefe nichts.
Der Junge hat immer noch schwierigkeiten in der Schule. An den am Anfang beschrieben Dingen hat sich nichts geändert (liegt also nicht an der Mutter, dem PC oder dem Fernsehen, was der Mutter immer wieder vorgehalten wurde). Der Junge leidet an massiven Depressionen, ist laufend wütend und agressiv.
Das Mädchen ist auf einer Förderschule und hat Förderbedarf (was vor 2 Jahren ebenfalls an der Mutter lag, da sie die Kinder nicht adäquat gefördert hat...). Ist unkonzentriert, kann nicht stillsitzen, erzählt ständig lügen und erfindet Geschichten von Mama und Papa.
Das wurde der Mutter jetzt angelastet, das sie es doch unterlassen soll auf ihre Tochter einzuwirken und ihr zu erzählen, das sie wieder nach Hause kommt, da das nicht passieren wird, da das ganze verhalten auf die momentane Lebensituation zurückzuführen ist. Die Mutter solle die Kinder dort lassen wo sie sind und es als gut heißen, dass es so ist.
Die Mutter sieht die Kinder alle 2 Wochen und hat sonst keinen Kontakt zu den Kindern. Also wie soll sie da auf ihre Kinder einwirken?
Der Pflegefamilie und dem Jugendamt währe es lieber, wenn man die Besuche eh eigentlich einstellen würde, weil das Kindewohl der der Kinder gefährdet ist, weil es ihnen immer schlecht geht, wenn sie wieder nach Hause zu den Pflegeeltern kommen. Ausserdem ist der Kontakt eh schon mehr als genug, weil die Regel eigentlich nur einmal im Monat ist.
Nun ist die Mutter total enttäuscht. Sie hält sich an alles, macht alles was von ihr verlangt wird, besteht weiterhin auf die SPFH, obwohl es sehr schwer war einen Arbeitauftrag zu finden, da es momentan keinen gibt, denn alles was besprochen wird, kann die Mutter auch in ihrem Erziehungsprogramm besprechen und bearbeiten. Aber da die SPFH vom Gericht angeordnet wurde, bestand die Mutter darauf.
Nun hofft sie, dass endlich mal ein Termin vom Gericht kommt. Der erste Antrag wurde im Augurt 2011 gestellt und der 2. Antrag im Nov. 2011. Bis heute gab es keinen Termin, weil, wie sie vom Amt erfahren hat, momentan wohl kein Familienrichter am Gericht vorhanden ist.
Das ist der Hammer.
Nun mal kurz zur beschreibung, was gemeint ist, wenn es heisst, das nicht aufgeräumt ist: Wer kennt Frauentausch, Supernanny usw. Das ist sehr unordentlich und unaufgeräumt, was dort gezeigt wird. Ottokatalog oder Ikea ist es auch nicht.
Es handelt sich um die Spülmaschine, die vielleicht erst Morgen ausgeräumt und neu bestückt wird, die Wäsche die auch erst Morgen oder übermorgen gefaltet wird, der Müll, der bis Abends stehen bleibt und bei dem letzten Gang mit dem Hund mitgenommen wird, oder das saugen, das erst Abends gemacht wird.
Spielsachen, die am Tag von dem fast 2 Jährigen verteilt werden... Halt Leben im Haus.
Aber rechtfertigt das, das Kinder nicht nach Hause dürfen? Bei der Pflegefamilie ist es nicht anders. Da steht auch die Wäsche rum, der Papiermüll steht auch im Zimmer rum, die Küche ist so vollgepackt, das es auch unordentlich ist und wenn die Pflegemutter nicht ihre Tochter und die 20 Freunde hätte, die ihr laufend unter die Arme greifen, dann wäre sie auch heillos überfordert. Zudem kommt sie zu jedem Termin min. 30min. zu spät. Ist nie zu Hause und die Kinder werden laufend von anderen Personen betreut. Ausserdem stehen auf dem Grundstück gefährliche Maschinen frei zugänglich rum. Ein Riesen Baumstück mit über einem Meter langen Stahlstangen drin und 1 meter daneben das Fahrrad des Mädchens. Offenliegende Kabel und Gasflaschen und ungesicherte Holsstapel.
Trotz Gesetzlicher Vorgabe ist keines der Kinder beim Hilfeplangespräch dabei ( das Kind hat das recht, seine Meinung und wünsche in allen Angelegenheiten was es selbst betrifft vorzubringen) und seit 2 Jahren ist keiner vom Jugendamt in der Pflegefamilie gewesen, obwohl ein Besuch jeden Monat pflicht ist.
Aber es sieht wohl aus, das die Kinder dann eher die Pflegefamilie wechseln, als zu den Eltern zurückzukommen.
Ausserdem bekommen Junkies und Alkoholiker ihre Kinder nach dem entzug bereits nach 6 Monaten zurück, obwohl sich der Haushalt oder das Umfeld nicht gebessert hat. Hier sind es 2 1/2 Jahre. Und das nur, weil die Familie anders ist und nicht den standard erfüllt, wie es das Amt gerne hätte.
Die Mutter hofft weiter.
Dienstag, 20. März 2012
Tage, die man braucht
Also, heute schreib ich davon, wie die letzten 2 Tage verlaufen sind:
Alles wie immer. Also immer noch nicht wirklich Strom, weil der Vermieter noch nicht da war, er kommt bis spätestens Freitag, das Wasser immer noch kalt und keiner weiß so recht, wer den Elektriker bezahlen soll damit wir wieder Licht haben.
Aber dafür laufen andere Sachen richtig prima. Meine Kleine kommt in der Schule sehr gut klar. Sie nimmt anderen immer die Sachen weg, bringt sie aber am nächsten Tag zurück. Erzählt tolle Geschichten, die gar nicht stimmen, ist immer zappelig, ist "kurz davor" lesen zu lernen und in Mathe ein Ass.
Und der Knaller kam dann, das ich es so verstanden habe, das ich doch aufhören soll meiner Tochter die Flausen in den Kopf zu setzten, das sie bald wieder nach Hause darf. Ich soll sie darin bestärken, das es gut so ist wie es ist und das es erst mal so bleibt. Denn es wäre nicht gut, ihr zu sagen, das sie wieder heim kommt. Das verstört sie und bringt sie dazu Geschichten zu erfinden und den anderen Kindern die Sachen wegzunehmen (obwohl der Lehrerin noch gar nicht aufgefallen ist, das Josephine Sachen von anderen Kindern einfach mitnimmt). Das sie sich nicht konzentriert, liegt an der momentanen Lebenssituation und aus diesem Grund soll ich alles dafür tun, dass sie da mit ihren Gedanken ist, wo sie hinsollen: In der Pflegefamilie und in der Schule.
Irgendwie kamen mir diese Sätze sehr bekannt vor. Die höre ich jedesmal beim Hilfeplan, von der Pfelgemutter und vom Jugendamt. Fast genauso Wortwörtlich.
Aber warum liegt es an mir? Die Kinder sind in der Pflegefamilie. Ich sehe sie alle 2 Wochen für ein paar Stunden. Spiele Barbie, backe Kuchen, gehe auf den Spielplatz, koche Essen....Wer hat denn nun einfluss auf meine Kinder?
Warum ist mein Sohn fast soweit, das er keinen Bock mehr hat, warum ist er beim Psychologen und kann nicht mehr schlafen, nur noch mit Licht, offener Tür und Musik?
Warum hat er die gleichen Probleme in der Schule wie als er noch zu Hause war, wo alle sagten, es liegt an mir?
Naja, mal sehen, wann das Gericht sich endlich dazu durchringt, uns einen Termin zu geben. Wir warten seit August letzten Jahres auf einen Termin. Bei einem Gericht, wo immer die Flure leer sind, wenn man da ist und die Richter sogar ein paar min. Zeit haben, für einen Kaffee mit den Jugendamtsmitarbeitern.
Heute habe ich siniert, wie ich mein Wohnzimmer stellen soll. Es gefällt mir nicht und ich kann nicht anders stellen, wegen unserem Ofen.
Dann war ich noch in unserem Garten und habe ein wenig da geschafft. Nun kann ich wieder aus meinem Küchenfenster gucken, das Fenster ist auf Bodenhöhe und da liegt dann immer alles vor, und habe das Laub vom letzten Jahr vor der Nase weg.
In den nächsten Tagen werde ich mal schauen, wie ich das schwere Teil, so eine alte Metallbütte oder so ähnlich, aus der Ecke bekomme, damit ich da ein paar Blümchen reinsetzten kann und das Ding vorne auf die Treppe stellen, damit es da auch schön aussieht, zumindest werde ich versuchen, das es schön aussieht, denn die Treppe ist alles andere als schön.
Dann hoffe ish, das mein Mann in seinem Urlaub die Terasse wieder schön macht und den neuen Zaun anbringt, vorrausgesetzt, ich habe das Ding gestrichen. Haha und schon hab ich mich in die Nesseln gesetzt :-)))
Also, Gute Nacht und schlaft gut
Alles wie immer. Also immer noch nicht wirklich Strom, weil der Vermieter noch nicht da war, er kommt bis spätestens Freitag, das Wasser immer noch kalt und keiner weiß so recht, wer den Elektriker bezahlen soll damit wir wieder Licht haben.
Aber dafür laufen andere Sachen richtig prima. Meine Kleine kommt in der Schule sehr gut klar. Sie nimmt anderen immer die Sachen weg, bringt sie aber am nächsten Tag zurück. Erzählt tolle Geschichten, die gar nicht stimmen, ist immer zappelig, ist "kurz davor" lesen zu lernen und in Mathe ein Ass.
Und der Knaller kam dann, das ich es so verstanden habe, das ich doch aufhören soll meiner Tochter die Flausen in den Kopf zu setzten, das sie bald wieder nach Hause darf. Ich soll sie darin bestärken, das es gut so ist wie es ist und das es erst mal so bleibt. Denn es wäre nicht gut, ihr zu sagen, das sie wieder heim kommt. Das verstört sie und bringt sie dazu Geschichten zu erfinden und den anderen Kindern die Sachen wegzunehmen (obwohl der Lehrerin noch gar nicht aufgefallen ist, das Josephine Sachen von anderen Kindern einfach mitnimmt). Das sie sich nicht konzentriert, liegt an der momentanen Lebenssituation und aus diesem Grund soll ich alles dafür tun, dass sie da mit ihren Gedanken ist, wo sie hinsollen: In der Pflegefamilie und in der Schule.
Irgendwie kamen mir diese Sätze sehr bekannt vor. Die höre ich jedesmal beim Hilfeplan, von der Pfelgemutter und vom Jugendamt. Fast genauso Wortwörtlich.
Aber warum liegt es an mir? Die Kinder sind in der Pflegefamilie. Ich sehe sie alle 2 Wochen für ein paar Stunden. Spiele Barbie, backe Kuchen, gehe auf den Spielplatz, koche Essen....Wer hat denn nun einfluss auf meine Kinder?
Warum ist mein Sohn fast soweit, das er keinen Bock mehr hat, warum ist er beim Psychologen und kann nicht mehr schlafen, nur noch mit Licht, offener Tür und Musik?
Warum hat er die gleichen Probleme in der Schule wie als er noch zu Hause war, wo alle sagten, es liegt an mir?
Naja, mal sehen, wann das Gericht sich endlich dazu durchringt, uns einen Termin zu geben. Wir warten seit August letzten Jahres auf einen Termin. Bei einem Gericht, wo immer die Flure leer sind, wenn man da ist und die Richter sogar ein paar min. Zeit haben, für einen Kaffee mit den Jugendamtsmitarbeitern.
Heute habe ich siniert, wie ich mein Wohnzimmer stellen soll. Es gefällt mir nicht und ich kann nicht anders stellen, wegen unserem Ofen.
Dann war ich noch in unserem Garten und habe ein wenig da geschafft. Nun kann ich wieder aus meinem Küchenfenster gucken, das Fenster ist auf Bodenhöhe und da liegt dann immer alles vor, und habe das Laub vom letzten Jahr vor der Nase weg.
In den nächsten Tagen werde ich mal schauen, wie ich das schwere Teil, so eine alte Metallbütte oder so ähnlich, aus der Ecke bekomme, damit ich da ein paar Blümchen reinsetzten kann und das Ding vorne auf die Treppe stellen, damit es da auch schön aussieht, zumindest werde ich versuchen, das es schön aussieht, denn die Treppe ist alles andere als schön.
Dann hoffe ish, das mein Mann in seinem Urlaub die Terasse wieder schön macht und den neuen Zaun anbringt, vorrausgesetzt, ich habe das Ding gestrichen. Haha und schon hab ich mich in die Nesseln gesetzt :-)))
Also, Gute Nacht und schlaft gut
Sonntag, 18. März 2012
Mal sehen....
Also, mein erster Blog und ich habe keinerlei Ahnung, was ich schreiben soll.
Heut war ein beschissener Tag. Die ganze Nacht habe ich mich darauf gefreut, das es so ein schöner Tag wird, wie die letzten Tage.
Ich schäl mich heute morgen aus der Bettdecke, hole, mehr oder weniger gut gelaunt, was sehr selten ist, meinen Luca aus dem Bett und wollte gerade ausholen zum: "Heute gehen wir auf den Spielplatz. Wir Frühstücken und dann nehmen wir Neela und dann gehen wir spazieren....." Aber was sehen meine trüben, noch nicht wirklich ausgeschlafenen Augen dann durch das Flurfenster??? REGEN...
Das war das erste.
Noch während dem Frühstück kotzt Luca dann auf den Teppich und die Couch und donnert einen riesen flüssigen Haufen in die Windel, so dass alles auch noch die Beine runterläuft...
Klasse, das war das zweite diesen Morgen, was meinen Tag zum besten dieser Woche machte.
Aber war das alles??? Nope!
Mein Mann und mein Sohn liegen friedlich in ihren Betten und schlafen. Alischa lümmelt auf der Couch und auf einmal geht der Fernseher nicht mehr. Kein Licht, kein Strom allgemein.
Ich geh nach oben, frag mein Männe, ob er irgendwas gemacht hat, weil kein Strom da ist. Nee er hat nix gemacht, aber das würde erklären, warum er nicht ins Internet gehen könne.
Ich mschier also mit Handy und Taschenlampe in den Keller und stelle fest, das alle Sicherungen Ordnungsgemäss nach oben zeigen, nur die eine, die immer grün leuchtet ist nicht am leuchten.
Ich ruf meinen Mann an und der kommt ebenfalls runter und wechslet die Schmelzsicherungen aus.
Ich schrei auf einmal: "HÖR AUF DER DURCHLAUFERHITZER BRENNT....." Eine riesenfontäne Feuer oder was auch immer schiesst aus dem Gerät raus und ich seh nur noch rosa und blaue funkelpunkte.
Mein Mann wieder alle Sicherungen raus und fragt mich auch noch, ob ich sicher bin, das es der Durchlauferhitzer war. Bin ich doof? Ich habe doch direkt in die Feuerbrunst reingeguckt. Oder sehe ich aus Spass rosa und blaue Funkelpunkte???
Ich ruf dann meinen Vater an, der auch keinen Durchlauferhitzer mehr hat (toll wieder mal kalt Duschen....), dann den Vermieter, weil im Haus nur noch vereinzelt die Steckdosen funktionieren, aber nirgendwo Licht geht. Stromanbieter angerufen, damit jemand rauskommt zum Hauptsicherung wechseln (Sorry machen wir nicht, wird nur noch von Niedergelassenen Elektrikern gemacht...Bezahl den mal an einem Verregneten Sonntag, der sowieso schon Scheisse ist).
Also machen wir das beste aus dem, was wir noch haben. wir verlegen im ganzen Haus sämtliche Mehrfachsteckdosen und Verlängerungskabel, damit Kühlschrank, Fernseher, Laptop und Handy funktionieren. Das ist Lebenswichtig und muss einfach gehen.
Unser essen wärmen wir in der Micro auf (Gott sei dank habe ich gestern mal wieder zu viele Nudeln gekocht, so dass noch genug da war).
Nach dem Abendessen, Luca hat brav seine Banane gegessen, die er mit Laugenbrezel kombiniert hat, schaut er mich komisch an und kotzt alles wieder aus, was er 10 min. vorher mühevoll gegessen hat. Im gleichen moment donnert er wieder in die Hose und die Windel erreicht wieder mal ihre Höchstfüllmarke und übersteigt sie dann auch noch.
Also mit Wasserkocher Wasser heiss gemacht und Luca im Bad in der alten Babybadewanne gewaschen, frisch angezogen, einen schönen Tee gekocht und ihn dann ins Bett gebracht.
Nun schläft er den schlaf der Gerechten. Ich versuche diesen Blog zu schreiben und mein Mann zappt sich durch unser Umfangreiches Fernsehprogramm. Alischa ist im Zimmer, lädt ihren I-Pod und ihr Handy und schaut sich irgendwas im Internet an.
Ich werde nun diesen Tag beenden, in dem ich gleich mit Neela gassi gehe und noch die Wäsche aus dem Keller hole (ja die Wäsche kann ich noch Waschen und die Spülmaschine geht auch noch, Gott sei dank, sonst müßte ich das wahrscheinlich auch mit dem Wasserkocher erledigen. Ich habe ja sonst nix zu tun)
Morgen werde ich dann mit der Pflegemutter in die Schule von Josephine fahren und mal schauen, was mich da erwartet.
Ich wünsche eine Gute Nacht und wenn irgendjemand Lust hat, lesen wir uns vielleicht morgen wieder.
Heut war ein beschissener Tag. Die ganze Nacht habe ich mich darauf gefreut, das es so ein schöner Tag wird, wie die letzten Tage.
Ich schäl mich heute morgen aus der Bettdecke, hole, mehr oder weniger gut gelaunt, was sehr selten ist, meinen Luca aus dem Bett und wollte gerade ausholen zum: "Heute gehen wir auf den Spielplatz. Wir Frühstücken und dann nehmen wir Neela und dann gehen wir spazieren....." Aber was sehen meine trüben, noch nicht wirklich ausgeschlafenen Augen dann durch das Flurfenster??? REGEN...
Das war das erste.
Noch während dem Frühstück kotzt Luca dann auf den Teppich und die Couch und donnert einen riesen flüssigen Haufen in die Windel, so dass alles auch noch die Beine runterläuft...
Klasse, das war das zweite diesen Morgen, was meinen Tag zum besten dieser Woche machte.
Aber war das alles??? Nope!
Mein Mann und mein Sohn liegen friedlich in ihren Betten und schlafen. Alischa lümmelt auf der Couch und auf einmal geht der Fernseher nicht mehr. Kein Licht, kein Strom allgemein.
Ich geh nach oben, frag mein Männe, ob er irgendwas gemacht hat, weil kein Strom da ist. Nee er hat nix gemacht, aber das würde erklären, warum er nicht ins Internet gehen könne.
Ich mschier also mit Handy und Taschenlampe in den Keller und stelle fest, das alle Sicherungen Ordnungsgemäss nach oben zeigen, nur die eine, die immer grün leuchtet ist nicht am leuchten.
Ich ruf meinen Mann an und der kommt ebenfalls runter und wechslet die Schmelzsicherungen aus.
Ich schrei auf einmal: "HÖR AUF DER DURCHLAUFERHITZER BRENNT....." Eine riesenfontäne Feuer oder was auch immer schiesst aus dem Gerät raus und ich seh nur noch rosa und blaue funkelpunkte.
Mein Mann wieder alle Sicherungen raus und fragt mich auch noch, ob ich sicher bin, das es der Durchlauferhitzer war. Bin ich doof? Ich habe doch direkt in die Feuerbrunst reingeguckt. Oder sehe ich aus Spass rosa und blaue Funkelpunkte???
Ich ruf dann meinen Vater an, der auch keinen Durchlauferhitzer mehr hat (toll wieder mal kalt Duschen....), dann den Vermieter, weil im Haus nur noch vereinzelt die Steckdosen funktionieren, aber nirgendwo Licht geht. Stromanbieter angerufen, damit jemand rauskommt zum Hauptsicherung wechseln (Sorry machen wir nicht, wird nur noch von Niedergelassenen Elektrikern gemacht...Bezahl den mal an einem Verregneten Sonntag, der sowieso schon Scheisse ist).
Also machen wir das beste aus dem, was wir noch haben. wir verlegen im ganzen Haus sämtliche Mehrfachsteckdosen und Verlängerungskabel, damit Kühlschrank, Fernseher, Laptop und Handy funktionieren. Das ist Lebenswichtig und muss einfach gehen.
Unser essen wärmen wir in der Micro auf (Gott sei dank habe ich gestern mal wieder zu viele Nudeln gekocht, so dass noch genug da war).
Nach dem Abendessen, Luca hat brav seine Banane gegessen, die er mit Laugenbrezel kombiniert hat, schaut er mich komisch an und kotzt alles wieder aus, was er 10 min. vorher mühevoll gegessen hat. Im gleichen moment donnert er wieder in die Hose und die Windel erreicht wieder mal ihre Höchstfüllmarke und übersteigt sie dann auch noch.
Also mit Wasserkocher Wasser heiss gemacht und Luca im Bad in der alten Babybadewanne gewaschen, frisch angezogen, einen schönen Tee gekocht und ihn dann ins Bett gebracht.
Nun schläft er den schlaf der Gerechten. Ich versuche diesen Blog zu schreiben und mein Mann zappt sich durch unser Umfangreiches Fernsehprogramm. Alischa ist im Zimmer, lädt ihren I-Pod und ihr Handy und schaut sich irgendwas im Internet an.
Ich werde nun diesen Tag beenden, in dem ich gleich mit Neela gassi gehe und noch die Wäsche aus dem Keller hole (ja die Wäsche kann ich noch Waschen und die Spülmaschine geht auch noch, Gott sei dank, sonst müßte ich das wahrscheinlich auch mit dem Wasserkocher erledigen. Ich habe ja sonst nix zu tun)
Morgen werde ich dann mit der Pflegemutter in die Schule von Josephine fahren und mal schauen, was mich da erwartet.
Ich wünsche eine Gute Nacht und wenn irgendjemand Lust hat, lesen wir uns vielleicht morgen wieder.
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