Mittwoch, 28. März 2012

Mal eine Geschichte von einer Familie und dem Jugendamt....BITTE LESEN

Also, gehen wir einfach mal davon aus, das da eine Familie ist. Sie besteht aus Mama, Papa und 3 Kindern.
Mama hat ein wenig starke Proleme sich zu organisieren und hat schafft es selten, den Haushalt so auf fordermann zu bringen, dass es für alle, also sprich das Jugendamt, in Ordnung ist, damit es so aussieht, wie bei Ikea oder im Otto Katalog.
Die Kinder gehen Artig jeden Tag in die Schule und in den Kindergarten, der Spielplatz wird regelmässig besucht. einmal die Woche ist für alle Ergotherapie angesagt.
Die Älteste Tochter, damals 11 Jahre alt, wird auf ADS Mischtypus getestet mit Legasthenie, was erklärt, warum sie in der Schule stark mit Konzentrationsschwierigkeiten und mit Deutsch allgemein aber gerade beim schreiben Probleme hat, sowie Anpassungsschwierigkeiten und oppositionelles Verhalten.
Der Junge, damals 8 Jahre, hat ebenfalls Probleme in der Schule. Aufmerksamkeitsschwierigkeiten, oppositionelles Verhalten, Anpassungsstörungen, stört den Unterricht, ist der Klassenclown, petzt sehr gerne seine Mitschüler, ist mehr oder weniger Hyperaktiv und rastet schnell und gerne aus.
Mama hat ihn bereits bei der Ergo angemeldet und Termine für die ADS Testungen laufen.
Das dritte Kind, ein Mädchen, damals 4 Jahre, zieht sich im Kindergarten gerne zurück, lässt sich immer wieder gerne helfen, obwohl sie etwas schon kann. Hat kaum Freunde. Zuhause eher das Hyperaktive Eichhörnchen oder auch Duracellhase. Kaum eine Minute still, immer in Bewegung. Das Kind im Kindergarten kennt die Mama nicht und das Kind was von zuhause beschrieben wird ist im Kindergarten unbekannt. Als das Mädchen 4 wird, geht es dann auch zur Ergotherapie. Die Therapeutung stellt defizite fest, die sich mit denen des Kindergarten decken und schlägt vor, das Mädchen in den Lernförderkindergarten zu schicken, damit sie eine guten Start in die Schule hat.
Mama meldet die Kleine ebenfalls zum Test an, da das für den Förderkindergarten gebraucht wird, denn ein Kind ohne Förderbedarf braucht auch keinen Förderkindergarten.
Im weiteren Verlauf finden binnen von 2 Wochen Gespräche mit Schule, Kindergarten, Förderkindergarten, Ergo und dem Hort für die beiden Älteren statt, was denn das beste für die Kinder ist und was nicht.
ZU diesem Zeitpunkt weiß Mama schon, das sie schwanger ist und hadert mit sich, ob sie abtreiben soll, oder nicht. Da nicht viel Zeit bleibt, entscheidet sie sich, das Kind zu behalten. Leider muss sie wegen der Schwangerschaft ihre Antidrepressiva absetzen, was sich fatal auf sie auswirkt.
Sie wird aggressiv und und schafft kaum noch, den Haushalt, den sie sowieso schon kaum schafft, in den Griff zu bekommen. Aufgrund der ganzen Termnine, die die Familie hat, wird nicht aufgräumt, da dafür keine Zeit bleibt.
Dann bekommt die Familie auf einmal Post vom Gericht. Das Jugendamt hat das Sorgerecht zumindest aber das Aufenthaltbestimmungsrecht für die Kinder beantragt, weil die Mutter und der Vater die Kinder, also die beiden Großen, nicht in die Wochengruppe geben wollen.
Die Mutter sagt den Termin bei der Familienhilfe ab, die trotz der Absage am nächsten Tag vor der Tür steht. Die Mutter war gerade auf dem unter die Dusche, um dann zu dem Anwalt zu fahren, also liess sie die Frau nicht rein. Das war an einem Freitag.
Montags, die beiden Mädchen waren gerade dabei sich für die Dusche fertig zu machen, weil ein weiterer Termin beim Anwalt anstand, klingelte es und zwei Wildfremde Männer stehen vor der Tür und wollen rein. Die Mutter verweigert den Zutritt zu der Wohnung, da sie die Männer nicht kennt und diese ihr Angst machen und weil ihre Mädchen nicht angezogen sind.
Diese Männer sagten, sie seien vom Jugendamt und wenn sie sie nicht reinlassen würde, würden sie mit der Polizei und einem Beschluss wiederkommen, das die Kinder rausgenommen werden.
Die Mutter blieb dabei, das sie die Tür nicht aufmache und sagte, das sie bitte um 16 Uhr wiederkommen sollten, da sie dann wieder da sei.
Leider kamen die Männer nicht wieder (oder Gott sei danke??)

Dienstag Morgen, der 20.10.2009 klingelt es morgens um halb 9 an der Tür: Polizei und die 2 Männer vom Jugendamt mit Beschluss, die Kinder rauszunehmen. Polizei sei mitzubringen, da starke Gegenwehr von der Mutter zu erwarten sei.

Begründung für die Rausnahme:
Vor dem Haus steht Sperrmüll und es sieht verwahrlost aus (Für den Sperrmüll wurde 2 Wochen vorher eine Karte bei der Kreisverwaltung abgegeben, das dieser abgeholt wird, Zeuge war die SPFH), die Kleine Tochter lief ohne Anziehsachen durch die Wohnung und später ohne Jacke nur mit Pulli bekleidet (die Kleine sollte am Tag vorher Duschen gehen und war aus diesem Grund nicht angezogen und als sie später rausging waren es 18Grad draussen) Ausserdem habe sie einen Ausschlag im Gesicht (von dem ein Tag später nichts mehr zu sehen war, weil es Marmelade war...)

Die Kinder wurden dann unter Polizeischutz und im Schlafanzug unter schreien und mehr oder weniger Gewaltanwendung in ein Auto verfrachtet und weggefahren. Währenddessen wurde eine nicht genehmigte Hausbesichtigung und Durchsuchung von einem der Jugendamtsmitarbeiter gemacht, der dann Fotos machte.
Leider zeigten diese natürlich, dass Mama nicht aufgräumt hatte und das ganze große Chaos, welches sich angesammelt hatte (der Psychologe bestätigte später, das dies ein normaler ZUstand für einen ADSLer sei und er es nicht als schlimm oder Gefährdent ansähe, da die Kinder diesen Zustand ja gewohnt seien).
Bei Gericht wird später ausgeführt, das man so etwas noch nie im Leben gesehen, das die Kinder runtergekommen und verwahrlost waren, noch nicht einmal angezogen waren und und im Müll Frühstücken musste, was nicht so ganz der Wahrheit entspricht, da die Küche und das Wohnzimmer aufgeräumt waren.

Selbst die Polizisten, die dabei waren, waren etwas verwirrt, warum die Kinder rausgenommen werden sollten und gaben der Mutter den Rat, sofort einen Anwalt einzuschalten.

Nun ist diese Sache 2 Jahre her, den Eltern wurde aufgrund von §1666 das komplette Sorgerecht für die 3 Kinder entzogen, das sie nicht gewillt oder in der Lage sind, sich um ihre zu kümmern.
Das aber einen Tag später das komplette Haus bereits wieder aufgeräumt war, interessierte keinen. Schon gar nicht den Richter, denn dieser hatte die Familie als einen seiner letzten Fälle bei diesem gericht gehabt und wechselte ein paar Tage nach der Verhandlung das Gericht und wurde nicht wieder gesehen.
Den Eltern wurde erlaubt ihre Kinder einmal die Woche unter aufsicht für 1 Stunde zu sehen.
Im Februar 2010 wechstelte dann die Älteste Tochter von dem einen Heim in ein Heim etwa 80km von zu Hause weg. Durfte ihre Eltern aber jeden Tag anrufen und Besuche zu Hause fanden dann alle 2 Wochen über das Wochenende statt.
Die beiden kleineren wechselten in eine Pflegefamilie, Luftlinie etwa 6 km weit weg. Sehen durften die Eltern die Kinder ganze 10 Wochen nicht, bis die Pflegemutter meinte, das es nun Zeit würde.
Die Eltern durften die Kinder alle 2 Wochen für 4 Stunden sehen, aber nur bei der Pflegefamilie.

Mittlerweile war dann auch der Jüngste Spross geboren und 2 Wochen nach der Geburt wurden den Eltern gesagt, das auch diese Kind, ein Junge, rausgenommen werden soll, da für den Kleinen keine Perspektive gesehen wird und die Mutter sich nicht ausreichend um das Kind kümmern könne, da sie ja depressiv sei und an ADHS im Erwachsenenalter leide.
Die Mutter ging zu dem Zeitpunkt bereits seit über 6 Monate zu einem Psychologen, wo sie lernte, mit ihrem ADS zu leben und wie sie ihren Haushalt oragnisieren kann. Zudem besuchte sie alle 3 Monate eine Klinik, in der besprochen wurde, was sie gerlent hat, wie sie klar kommt und was für Medikamente nach der Schwangerschaft in Frage kommen.
Als das Kind auf der welt war, bekam die Mutter wieder ihre Antidrepressiva sowie Methylphenidat (auch Ritalin oder Medikinet). Sie verzichtete sogar auf das stillen, obwohl sie gerne gestillt hätte, damit sie schnell auf die Medis eingestellt wird und die anderen Kinder schnell wieder Heim können.
Ihr "Zustand besserte sich merklich. Alles ging viel besser, und viel leichter von der Hand.

Als der Gerichtstermin anstand, sagte der Verfahrenspfleger der Kinder, das eine rausnahme des Kleinsten zu weit gehen würde, da die Mutter sich sehr bemüht und alles tut, das die Kinder wieder nach Hause kommen können. Auch ahbe sie alle Verbesserungsvorschläge angenommen und umgesetzt.

Nach einem Psychologischen Gutachten wurde dann die Älteste Tochter wieder nach Hause gelassen. Fast 1 Jahr nach der herausnahme.
Die Mutter solle sich mit 2 Kinder bewähren, die angesprochene Reha absolvieren, Ihre Therapie weitermachen und eine Familienhilfe solle installiert werden (diese dauerte dann noch fast 3 Monate, da keine Stelle gefunden wurde, die mit dem Jugendamt zusammenarbeiten wollte). Ausserdem sollten mit Besuchen von den beiden mittleren zu Hause begonnen werden sowie Übernachtungen auch längerfristig zu Hause.
Nun sind seit diesem Tag Anfang Oktober 2010 bereits wieder 1 1/2 Jahre vergangen. Seit dem hat sich fast nichts geändert, was die Besuche betrifft. Alle 2 Wochen für einen Tag und seit kurzem eine Übernachtung. Aber keine längeren Übernachtungen in den Ferien oder so, obwohl dieses bereits im Okt. 2010 Richterlich angeordnet wurde.

Heute wurde der Mutter vom Jugendamt mitgeteilt, das sie die Empfehlung geben wird, die Kinder nicht nach Hause zu lassen, da sie der Ansicht ist, dass die Mutter mit den beiden Kindern, die zu Hause sind, voll ausgelastet ist und der Haushalt nicht Kontinuirlich gut geführt wird.
Was heisst das: kontinuirlich gut? Bekam die Mutter keine Antwort drauf.
Ausserdem wären da ja auch immer noch die Depressionen und das andere weswegen die Mutter immer noch überfordert wäre.
Ausserdem würde der jüngste zu viel Aufmerksamkeit von der Mutter fordern, so dass sie für die anderen Kinder keine Zeit mehr hätte un die anderen Kinder würden viel Aufmerksamkeit brauchen, so dass sie für den Kleinen keine Zeit mehr haben werde. Was für eine Logik.

Nun überlegt die Mutter, das Jugendamt zu verklagen wegen Grausamkeit und wegen nichteinhalten der Gesetze.
Das Jugendamt ist dazu verpflichtet, den Kontakt von Kindern und Eltern zu fördern sowie daraufhinzuwirken, das die Kinder in die Familie schnellstmöglich zurückgeführt werden können.
Der Kontakt wird nicht gefördert, es gibt keine Anrufe, keine Briefe nichts.

Der Junge hat immer noch schwierigkeiten in der Schule. An den am Anfang beschrieben Dingen hat sich nichts geändert (liegt also nicht an der Mutter, dem PC oder dem Fernsehen, was der Mutter immer wieder vorgehalten wurde). Der Junge leidet an massiven Depressionen, ist laufend wütend und agressiv.
Das Mädchen ist auf einer Förderschule und hat Förderbedarf (was vor 2 Jahren ebenfalls an der Mutter lag, da sie die Kinder nicht adäquat gefördert hat...). Ist unkonzentriert, kann nicht stillsitzen, erzählt ständig lügen und erfindet Geschichten von Mama und Papa.
Das wurde der Mutter jetzt angelastet, das sie es doch unterlassen soll auf ihre Tochter einzuwirken und ihr zu erzählen, das sie wieder nach Hause kommt, da das nicht passieren wird, da das ganze verhalten auf die momentane Lebensituation zurückzuführen ist. Die Mutter solle die Kinder dort lassen wo sie sind und es als gut heißen, dass es so ist.
Die Mutter sieht die Kinder alle 2 Wochen und hat sonst keinen Kontakt zu den Kindern. Also wie soll sie da auf ihre Kinder einwirken?
Der Pflegefamilie und dem Jugendamt währe es lieber, wenn man die Besuche eh eigentlich einstellen würde, weil das Kindewohl der der Kinder gefährdet ist, weil es ihnen immer schlecht geht, wenn sie wieder nach Hause zu den Pflegeeltern kommen. Ausserdem ist der Kontakt eh schon mehr als genug, weil die Regel eigentlich nur einmal im Monat ist.

Nun ist die Mutter total enttäuscht. Sie hält sich an alles, macht alles was von ihr verlangt wird, besteht weiterhin auf die SPFH, obwohl es sehr schwer war einen Arbeitauftrag zu finden, da es momentan keinen gibt, denn alles was besprochen wird, kann die Mutter auch in ihrem Erziehungsprogramm besprechen und bearbeiten. Aber da die SPFH vom Gericht angeordnet wurde, bestand die Mutter darauf.

Nun hofft sie, dass endlich mal ein Termin vom Gericht kommt. Der erste Antrag wurde im Augurt 2011 gestellt und der 2. Antrag im Nov. 2011. Bis heute gab es keinen Termin, weil, wie sie vom Amt erfahren hat, momentan wohl kein Familienrichter am Gericht vorhanden ist.
Das ist der Hammer.

Nun mal kurz zur beschreibung, was gemeint ist, wenn es heisst, das nicht aufgeräumt ist: Wer kennt Frauentausch, Supernanny usw. Das ist sehr unordentlich und unaufgeräumt, was dort gezeigt wird. Ottokatalog oder Ikea ist es auch nicht.

Es handelt sich um die Spülmaschine, die vielleicht erst Morgen ausgeräumt und neu bestückt wird, die Wäsche die auch erst Morgen oder übermorgen gefaltet wird, der Müll, der bis Abends stehen bleibt und bei dem letzten Gang mit dem Hund mitgenommen wird, oder das saugen, das erst Abends gemacht wird.
Spielsachen, die am Tag von dem fast 2 Jährigen verteilt werden... Halt Leben im Haus.

Aber rechtfertigt das, das Kinder nicht nach Hause dürfen? Bei der Pflegefamilie ist es nicht anders. Da steht auch die Wäsche rum, der Papiermüll steht auch im Zimmer rum, die Küche ist so vollgepackt, das es auch unordentlich ist und wenn die Pflegemutter nicht ihre Tochter und die 20 Freunde hätte, die ihr laufend unter die Arme greifen, dann wäre sie auch heillos überfordert. Zudem kommt sie zu jedem Termin min. 30min. zu spät. Ist nie zu Hause und die Kinder werden laufend von anderen Personen betreut. Ausserdem stehen auf dem Grundstück gefährliche Maschinen frei zugänglich rum. Ein Riesen Baumstück mit über einem Meter langen Stahlstangen drin und 1 meter daneben das Fahrrad des Mädchens. Offenliegende Kabel und Gasflaschen und ungesicherte Holsstapel.

Trotz Gesetzlicher Vorgabe ist keines der Kinder beim Hilfeplangespräch dabei ( das Kind hat das recht, seine Meinung und wünsche in allen Angelegenheiten was es selbst betrifft vorzubringen) und seit 2 Jahren ist keiner vom Jugendamt in der Pflegefamilie gewesen, obwohl ein Besuch jeden Monat pflicht ist.

Aber es sieht wohl aus, das die Kinder dann eher die Pflegefamilie wechseln, als zu den Eltern zurückzukommen.
Ausserdem bekommen Junkies und Alkoholiker ihre Kinder nach dem entzug bereits nach 6 Monaten zurück, obwohl sich der Haushalt oder das Umfeld nicht gebessert hat. Hier sind es 2 1/2 Jahre. Und das nur, weil die Familie anders ist und nicht den standard erfüllt, wie es das Amt gerne hätte.
Die Mutter hofft weiter.

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